
Die Björn Steiger Stiftung begrüßt ausdrücklich die Bestrebungen, qualifizierte Ersthelfer wie z.B. On-Duty-First Responder künftig nicht nur bei Reanimationen, sondern auch bei weiteren medizinischen Notfällen über digitale Systeme wie APPs alarmieren zu können. Diese Entwicklung ist nicht nur technisch möglich, sondern auch fachlich sinnvoll und gesellschaftlich notwendig.
Denn in einem System, das auf eine schnelle rettungsdienstliche Versorgung angewiesen ist, zählt oft jede Minute. Wenn qualifizierte Hilfe bereits vor dem Eintreffen des Rettungsdienstes am Notfallort eintrifft, kann das entscheidend zur Versorgung von Patienten beitragen – insbesondere in ländlichen Regionen oder bei kritischer Einsatzlast.
Dabei geht es nicht um die Schaffung von Parallelstrukturen, sondern um die sinnvolle Ergänzung des bestehenden Rettungsdienstsystems – eingebunden in lokale Prozesse und in Abstimmung mit den Rettungsdiensten, Hilfsorganisationen und Leitstellen.
Eine Ausweitung des Einsatzspektrums qualifizierter Ersthelfern kann:
Gleichzeitig sind bestimmte Rahmenbedingungen notwendig, um einen sicheren, rechtlich tragfähigen und akzeptierten Betrieb zu gewährleisten:
Die Ausweitung der qualifizierten Ersthelfer-Alarmierung ist eine große Chance für die Rettungslandschaft in Deutschland – wenn sie gemeinsam gedacht und verantwortungsvoll umgesetzt wird. Was es jetzt braucht, sind:
Die Björn Steiger Stiftung steht klar hinter der Idee, qualifizierte Ersthelfer wie z.B. On-Duty-First Responder über digitale Systeme wie APPs auch bei weiteren Notfällen einzusetzen. Nicht als Ersatz des Rettungsdienstes – aber als dessen wirksame Ergänzung.
Wir unterstützen diesen Weg mit unserer Expertise, mit unserer Geschichte – und mit dem festen Glauben daran, dass Innovation im Rettungswesen Leben retten kann.
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